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Den inhaltlichen Aufbau der Abfallanalysendatenbank ABANDA zeigt Abbildung 1. Die Abfalldatenbank enthält Informationen aus Abfalluntersuchungen sowie Regelwerke aus den verschiedenen Umweltbereichen als Beurteilungsmaßstab für die Abfallbewertung. 

Bei Bedarf werden über Schnittstellen Erzeuger- und Entsorgerstammdaten aus ASYS (Abfallüberwachung) gepflegt und der Bestand an Abfallanalysendaten wird aus verschiedenen Datenbanken bzw. Datensammlungen ständig ergänzt. Die Proben- und Analysendaten in ABANDA werden auf Plausibilität geprüft und mit einem Qualitätsstatus (QS-Status) versehen. In die Auswertungen fließen nur Daten mit dem QS-Status „in Ordnung“ ein. 

ABANDA bietet verschiedene Möglichkeiten zur Datenauswertung an. Die Auswerteergebnisse werden in Form standardisierter Berichte am Bildschirm oder im MS Excel-Format ausgegeben. Die Auswerteseite von ABANDA ist im Internet frei zugänglich. Die Eingabe- und Pflegeseiten von ABANDA mit möglichem Bezug zu Erzeuger- und Entsorgerdaten können nur von registrierten Anwendern genutzt werden. Diese Anwender werden nach Anwendergruppe und Bundesland eingeteilt, für ABANDA registriert und mit anwendergruppenspezifischen Berechtigungen ausgestattet.

Derzeit (Stand Dezember 2011) liegen ca. 51.600 Proben mit insgesamt ca. 950.000 Messwerten vor. Dabei wurden 542 von 839 Abfallarten (65%) erfasst, die allerdings teilweise über eine sehr unterschiedliche Analysendichte verfügen. Darüber hinaus sind zur Zeit 413 Grenzwertlisten aus 82 aktuellen Regelwerken der Bereiche Abfall, Boden und Wasser enthalten, die von der EU, dem Bund und den Ländern veröffentlicht wurden.


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Abbildung 1: Inhaltliche Struktur der Abfallanalysendatenbank

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